sentix Euro Break-up Index News

Auf dieser Seite informieren wir über die neueste Entwicklung des sentix Euro Break-up Index. Dieser Indikator zeigt im Zeitablauf, für wie wahrscheinlich private und institutionelle Investoren auf Sicht von 12 Monaten ein Auseinanderbrechen der Eurozone (Ausscheiden mindestens eines Landes) halten und welche Länder besonders betroffen sind.

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Gefestigter Euro-Raum

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Während des Sommerlochs sind politische Themen in Euroland Mangelware. Vielmehr zieht die Befestigung der Gemeinschaftswährung die volle Aufmerksamkeit auf sich. Die Anleger werten dies als Indiz, dass die Eurozone im Zusammenhalt zunehmend gefestigt ist. In diesem Umfeld verändert sich der Euroland-Break-up Gesamtindex kaum. Seine marginale Veränderung im Monat Juli von 8,6% auf 8,9% ist nicht als Dreh oder Warnsignal zu interpretieren, sondern ist seinem mittlerweile niedrigen Stand geschuldet. Dies zeigt sich auch in den niedrigen Raten der gemessenen Austrittswahrscheinlichkeiten einzelner Mitgliedsländer der Eurozone.

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Frankreich bringt Schwung für Euroland

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Im Nachgang der französischen Parlamentswahlen bilden sich die Ängste um ein Auseinanderbrechen der Eurozone weiter zurück. Der Euroland-Gesamtindex fällt von 11,4% auf 8,6%, seinem niedrigsten Stand seit September 2014. Insbesondere der griechische Teilindex setzt seine dynamische Erholung fort, wobei auch die Entwicklung für den Teilindex in Italien Entspannungssignale sendet. Die Ruhe überträgt sich noch nicht auf den Index, der die Ansteckungsgefahren misst. Dieser erhöht sich von rund 34% auf 38%.

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Stark reduzierte Ansteckungsgefahren

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Im Nachgang der französischen Präsidentschaftswahlen hat sich die Wahrnehmung der Anleger bezüglich der Euro-Krise nochmals stark entspannt. Der Euroland-Gesamtindex fällt auf 11,4%, den niedrigsten Stand seit Herbst 2015. Während der griechische Teilindex nahezu unverändert notiert, sinkt die Austrittswahrscheinlichkeit von Frankreich und Italien signifikant. Dies hat zur Folge, dass sich auch das Risiko der Ausbreitung auf rund 34% ermäßigt.

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Frankreich entspannt

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Der erste Wahlgang zur französischen Präsidentschaftswahl hat die Gemüter der Anleger beruhigt. Einen Euro-Zerfall erwarten nun nur noch 13,6% der Anleger, nach 18,7% im Vormonat. Für Frankreich sinkt die Austrittswahrscheinlichkeit auf 3,5% nachdem diese Ende Februar noch bei 8,4% notierte. Griechenland und Italien bleiben dagegen die am meisten genannten potentiellen Austrittskandidaten.

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Vorläufige Entspannung

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Nach den Wahlen in den Niederlanden beruhigt sich die Lage in der Eurozone spürbar. Das überraschend schwache Abschneiden der Euroskeptiker veranlasst einige Anleger die Lage neu zu bewerten. Der sentix Euro-Break-up Index fällt im März wieder unter die 20 Punkteschwelle zurück. Die Gefahr einer Krisenausbreitung auf andere Mitglieder wird von den Anlegern jedoch weiterhin als hoch eingestuft.

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